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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenEinzeltest: Phoenix Gold Z10150
Bass- Komplettpaket
Von Phoenix Gold kommt ein Vertreter der kleinsten und unauffälligsten Bassmacher zum Test. Der Z10150 gehört zu den kompakten Untersitzwoofern und wir schauen, was er kann.
Die einfachste Art, einer Werksanlage zu einer Extraportion Bass zu verhelfen, ist der Untersitzwoofer. Der kann natürlich auch im Kofferraum installiert werden, doch die Hauptsache ist, dass er sich so flach macht, dass er gut zu verstecken ist. Mit dem Phoenix Gold haben wir einen sehr wertig gemachten Vertreter dieser Gattung vor uns. Das Aluminium- Stranggussgehäuse ist stabil geraten, Kunststoffkappen und ein Bodenblech sorgen für einen luftdichten Abschluss. Mit nur 7,8 Zentimetern Höhe macht er sich flach für den geforderten versteckten Einbau, dazu wurde dem Z10150 ein entsprechendes Wooferchassis spendiert. Der 25-Zentimeter-Treiber arbeitet mit einer flachen Alumembran, um Einbautiefe zu sparen.
Der Antrieb dagegen fällt halbwegs vollwertig aus, er nutzt die gesamte Gehäusetiefe, sodass die untere Polplatte mit dem Bodenblech verschraubt ist. Die Elektronik gibt sich zweigeteilt. Die Endstufe mit ihrem kleinen Netzteil sitzt direkt an der Anschlussseite und wird mit soliden Schraubterminals mit Strom versorgt. Sowohl Hochpegel- als auch Cinchanschlüsse sind vorhanden und es findet sich auch ein Schalter für das automatische Einschalten übers Werksradio. Die Verstärkerschaltung ist eine gute alte Class-AB-Mono mit zwei Leistungstransistoren. Damit die Endstufe ordentlich Leistung abgeben kann, ist der Woofer mit einer 2-Ohm-Schwingspule ausgestattet – das passt. Auf der gegenüberliegenden Seite finden wir zahlreich vorhandene Bedienelemente. Der Phoenix Gold punktet hier mit Vollausstattung. Vom Standard Tiefpass und Boost bis zum regelbaren Subsonicfilter und Phasenregler und mitgelieferte Fernbedienung macht der Phoenix Gold unsere Ausstattungstabelle randvoll. Als Bonus liegt unserem Z10150 sogar ein komplettes Kabelkit bei. Dieses stammt von Stinger, da der hiesige Vertrieb Maxxcount sowohl Phoenix Gold als auch Stinger unter seinem Dach hat. Das SSK8 ist ein einfaches, aber für unsere Zwecke völlig ausreichendes Kabelkit. Strom- und Lautsprecherkabel bestehen aus CCA, also verkupfertem Aluminium. Die Stromkabel kommen in einer Stärke von AWG 8, was 8 Quadratmillimetern entspricht. Die Lautsprecherkabel kommen als AWG 18, was wir 1 mm2 nennen würden. Die Längen betragen 17 und 20 Fuß (5,2 und 6,1 m). Ebenfalls 5,2 Meter lang ist die Stereo-Cinchleitung, die wie die anderen Kabel in einem schicken matten Blau gehalten ist. Einzige Ausnahme ist die Minusleitung von einem knappen Meter, die braun ist. Und schließlich gibt es noch einen Mini-ANLSicherungshalter in wasserfester Ausführung, der mit einer 60-A-Sicherung bestückt ist. Wer es besonders gut machen will, ersetzt die Sicherung durch eine mit 40 Ampere, das passt besser zum Kabel und zum Z10150, der ebenfalls mit 2 x 20 A abgesichert ist.Messungen und Sound
Der Z10150 verhält sich ähnlich wie sein kleiner Bruder 8150, den wir bereits im Test hatten. Die Elektronik ist identisch, sodass der Z10150 an 2 Ohm ebenfalls gut 90 Watt leistet. Das geht vollkommen in Ordnung für einen derart kleinen Subwoofer. Ansonsten arbeitet die Endstufe sauber und alle Filter funktionieren tadellos. Den Bassboost hätte man sich auch sparen können, denn er arbeitet bei 80 Hz und damit in dem Frequenzbereich, in dem der Woofer ohnehin am liebsten spielt. Der Boost verändert also kaum den Klang und erhöht nur die Lautstärke. Das Subsonicfilter ist ebenfalls nur begrenzt hilfreich, denn es ist mit nur 12 dB Flankensteilheit zu lasch ausgelegt. Der Frequenzgang des kleinen Phoenix Gold geht für die paar Liter Gehäusevolumen voll in Ordnung. Er beackert den Frequenzbereich bis unter 50 Hz, mehr kann man von einem Untersitzwoofer nicht verlangen. Im Hörcheck schlägt sich der Z10150 sehr tapfer. Es gibt einen kräftigen Bassschub, der jedes Standardsystem ab Werk gehörig aufpeppt. Die Bässe kommen sogar hervorragend sauber ans Ohr, hier lässt die Alumembran sich in keiner Weise lumpen. Tiefgang gibt´s genug fürs normale Musikhören im Alltag, immerhin deutlich mehr als ohne Subwoofer. Völlig klar ist, dass so ein Miniwoofer nichts für jugendliche Bassjunkies ist, hier setzt die Physik auch dem Z10150 irgendwann Grenzen.
Fazit
Einfach das entscheidende Mehr an Bass? Genau dies lässt sich mit dem Phoenix Gold Z10150 erzielen. In Verbindung mit dem Stinger- Kabelset geht das auch noch besonders einfach.Kategorie: Car Hifi Subwoofer Aktiv
Produkt: Phoenix Gold Z10150
Preis: um 300 Euro
Kompaktklasse
Phoenix Gold Z10150
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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenKlang | 30% : | |
Tiefgang | 7.50% | |
Druck | 7.50% | |
Sauberkeit | 7.50% | |
Dynamik | 7.50% | |
Labor | 40% : | |
Frequenzgang | 10% | |
Maximalpegel | 10% | |
Endstufenleistung | 20% | |
Praxis | 30% : | |
Ausstattung | 10% | |
Verarbeitung Elektronik | 10% | |
Verarbeitung Mechanik | 10% |
Vertrieb | Maxxcount, Dresden |
Hotline | 0351 8718234 |
Internet | www.maxxcount.de |
Technische Daten | |
Gehäusebreite (in cm) | 35,5 |
Gehäusehöhe (in cm) | 7.8 |
Gehäusetiefe (in cm) | 25,5 |
Bauart/Volumen | g 5,5 l |
Reflexkanal (d x l) | Nein |
Gewicht (in kg) | 5.2 |
Chassisdurchmesser (in cm) | 20 |
Nennimpedanz (in Ohm) | 2 |
Schwingspulendurchmesser (in mm) | 38 |
Leistung an Nennimp. (in W) | 91 |
Empfindlichkeit Cinch max. (in mV) | 80 |
Empfindlichkeit Cinch min. (in V) | 2,3 |
THD +N (<22 kHz) 5W (in %) | 0.08 |
THD +N (<22 kHz) Halblast (in %) | 0.09 |
Rauschabstand (A bew.) (in dB) | 83 |
Ausstattung | |
Tiefpass | 50 – 150 Hz |
Bassanhebung | 0 – 18 dB/80 Hz |
Subsonicfilter | 20 – 60 Hz/12 dB |
Phaseshift | 0 – 180° |
Low-Level-Eingänge | Ja |
High-Level-Eingänge | Ja |
Einschaltautomatik | •, DC |
Start-Stopp-Fähigkeit | • (7,4 V) |
Fernbedienung | •, Gain |
Sonstiges | Stinger-Kabelset |
Klasse | Kompaktklasse |
Preis/Leistung | sehr gut |
Car&Hifi | „Rundum praktisches Paket zum Bass-Upgrade.“ |