Filmrezension: Chappie (Sony)
Chappie

Wenn Maschinen lebendig werden
Filmemacher Neill Blomkamp ist für seine dystopischen Zukunftsvisionen bekannt. Nach „District 9“ und „Elysium“ widmet er sich mit „Chappie“ der revolutionären Polizeiarbeit Kapstadts: Deon Wilson (Dev Patel) entwickelt im Auftrag des ansässigen Waffenkonzerns Polizei-Androiden, um der Kriminalität auf den Straßen Einhalt zu gebieten. In seiner Freizeit versucht der versierte Ingenieur, ein Programm zu entwickeln, um den Robotern ein menschliches Bewusstsein zu ermöglichen. Da seine Chefin (Sigourney Weaver) die Feldversuche ablehnt, entwendet Wilson kurzerhand einen defekten Androiden, mit dem er heimlich seine Arbeit fortsetzt. Als das Gangsterpärchen Ninja (Ninja) und Yolandi (Yo-Landi Visser) den Androiden entführt, den sie Chappie taufen, zeigt sich das ganze Ausmaß von Wilsons Arbeit. Blomkamp ist mit „Chappie“ ein betont humorvoller Film gelungen, in dem die Titelfigur nach menschlichem Vorbild vom verängstigen Baby zum bewusst coolen Gangster-Roboter mutiert.
Bild und Ton
Die futuristische Welt von Chappie wird in sehr klaren und detailreichen Bildern präsentiert, in der sowohl Close-ups als auch Aufnahmen in der Totale scharf wiedergegeben werden. Die Kolorierung gefällt und auch die Kontraste sind mehr als befriedigend. Rauschelemente stellen keine größeren Probleme dar. Der Ton ist sehr lebendig und dynamisch gestaltet. Die Räumlichkeit ist konstant. Der Score sorgt auch auf den hinteren Boxen für einen sauberen Sound. Die Dialoge sind in der Synchronisation ebenso verständlich und kraftvoll wie im Original.
Extras
Das knapp achtzigminütige Making-of geht in verschiedenen Kapiteln auf einzelne Produktionsschritte ein. Das alternative Ende führt die Geschichte minimal fort.
Fazit
Chappie ist ein humorvolles Science Fiction- Abenteuer mit stylischem Look und ernsten Untertönen.
134-540
Heimkinoschmiede Jörg Michels |
140-586
Media @ Home Richter |
193-2504
ACR Hof CarHifi |

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