
Form follows function ist ja ein geflügeltes Wort für Design um die technischen Notwendigkeiten herum. Dass man aber auch beide Aspekte gleichwertig behandeln und auf die Spitze treiben kann, zeigt uns die neue Serie 1528 von Arendal.
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Unser Hobby spiegelt die Welt da draußen wider: immer mehr, immer größer, immer teurer muss es sein. Zum Glück gibt es aber auch Gegenbeispiele. Mit dem dänischkanadischen Traumduo kann man seinen irdischen Musikfrieden finden.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenFilmrezension: Brake (Concorde)
Brake

Gabe Torres’ Film konfrontiert Klaustrophobiker mit ihren Urängsten.
Jeremy Reins, Agent des Secret Service, kann sich kaum bewegen als er aufwacht. Daran ist jedoch kein Kater schuld, sondern die Tatsache, dass er in einer durchsichtigen Kunststoffbox gefangen ist, die wiederum im Kofferraum eines Fahrzeugs liegt. Eine digitale Anzeige zählt immer wieder einen Countdown herunter und ein Funkgerät lässt ihn Kontakt zu einem gewissen Henry aufnehmen, der in der gleichen Situation zu sein scheint. Nach und nach wird klar, dass die Kidnapper einen Anschlag auf den US-Präsidenten planen und Reins dazu bewegen wollen, den geheimen Aufenthaltsort des ersten Staatsmannes während eines Terroraktes preiszugeben … Thriller, der zwar an „Buried“ erinnert, thematisch jedoch einen eigenen Weg geht. Auch Dorff gelingt es, das begrenzte Szenario glaubhaft und sehr spannend rüberzubringen und die klaustrophobischen Zustände auf den Zuschauer zu übertragen. Zum Ende hin scheint den Machern leider etwas der Mut ausgegangen zu sein, denn die bemüht wirkende Überraschung verlässt zugleich den Pfad der Logik. Für Freunde der kleinen „Grey“ aus „Grey’s Anatomy“ gibt es dafür ein Wiedersehen mit Chyler Leigh.
Bild und Ton
Da der Film zumeist im Dunkeln und bei Minimalbeleuchtung spielt, ist die Bildqualität etwas limitiert. Die Schärfe geht in Ordnung, ein dezentes Korn bleibt unauffällig. Farbkontraste neigen bei rotem Licht zum Überstrahlen. Akustisch klingen die Dialoge authentisch töpfern und vermitteln so ein gutes Gefühl der Enge des Kunststoffbehälters. Außengeräusche dringen entsprechend nur gedämpft an den Protagonisten und somit auch an den Zuschauer.
Extras
Das Making-of ist informativ und gibt einen Einblick in die strapaziösen und aufgrund des geringen Budgets sehr begrenzten Dreharbeiten – elf Tage mussten für die Hauptdreharbeiten ausreichen.