Duke Ellington Orchestra

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Livemitschnitt aus der Liederhalle Stuttgart
Konzert vom 6. März 1967

Duke Ellington (p,arr), Cat Anderson, Cootie Williams, Herbie Jones,
Mercer Ellington (tp), Paul Gonsalves (ts), Johnny Hodges (as),
Harry Carney (bs,cl), Russell Procope (cl,as), Jimmy Hamilton (cl,ts),
Chuck Connors, Lawrence Brown, Buster Cooper (tb),
John Lamb (b), Rufus Jones (dr)

Laufzeit: 45:44 · Format: Vinyl

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Seite A: Take The “A” Train (Billy Strayhorn) 00:55
Johnny Come Lately (Billy Strayhorn) 03:33
Swamp Goo (Duke Ellington) 04:51
Knob Hill (Duke Ellington) 07:17
Eggo (Duke Ellington) 06:12


Seite B: La Plus Belle Africaine (Duke Ellington) 11:24
A Chromatic Love Affair (Duke Ellington) 04:18
The Shepherd (Duke Ellington) 07:09

Niemals eine Klage

Zwei Themen waren für Ellington tabu: Krankheit und Tod. So weigerte er sich bis zuletzt, ein Testament zu machen,
um nicht das Ende heraufzubeschwören. Mit den Millionengewinnen seines Musikverlags Tempo konnte er
sein Orchester („die wichtigste Sache in meinem Leben“) zusammenhalten – immer darauf bedacht, sich mit Individualisten
zu umgeben; einige Musiker waren seit Jahrzehnten bei ihm. Nach dem Comeback in Newport 1956 fast
ständig unterwegs, markierten Studiotermine die Zwischenstopps: allein zwischen 1960 und 1967 entstanden ca.
35 Alben, darunter Adaptationen klassischer Werke, die „Far East Suite“ und die „Sacred Concerts“. 1967 war ein
Jahr der Triumphe: der fantastische Trompeter Cootie Williams, unglaublich in „The Shepherd“ und „Tutti For Cootie“,
war wieder dabei; aber auch der Trauer, als wenige Wochen nach dem Stuttgarter Konzert Dukes alter ego Billy
Strayhorn verstarb. Alle Kräfte aufbietend und nicht nur auf bewährte Hits vertrauend stürzen sich Duke und seine
14 Männer ins Abenteuer. „Johnny Come Lately“ bricht das Eis, „Swamp Goo“ mit dem Klarinettisten Russell Procope
hat den magischen „Jungle Sound“, Paul Gonsalves’ Tenorsaxophon tanzt durch „Knob Hill“, Cat Andersons
Trompete stößt in die Stratosphäre vor und Harry Carneys Baritonhorn erzählt hautnah „A Chromatic Love Affair“

Produziert von Meistern ihres Fachs

Nicht umsonst genießen die deutschen öffentlich-rechtlichen
Rundfunkanstalten ein hohes Ansehen in der ganzen Welt.
Kaum an anderer Stelle wurde und wird mit so hohen Standards
gearbeitet wie in Deutschland. Der SWR, der damals
Südwestfunk (SWF) hieß, macht da keine Ausnahme. Gerade
zu Wirtschaftswunderzeit, als der größte Teil dieser Einspielungen
entstanden ist, waren die Möglichkeiten maximal:
Geld für technische und personelle Ausstattung war reichlich
vorhanden, von beidem wurde reichlich Gebrauch gemacht.
Und darf sich der SWR rühmen, mit diesen Künstlern sowohl
im Studio als auch auf der Bühne vor Publikum Tondokumente
eingefangen zu haben, die heutzutage schlicht nicht mehr
machbar wären, weil die Produktionskosten astronomisch
wären.


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